JoBlo.com: Artikel von Arrow in the Head über Nick und seine Projekte

Dies ist die Übersetzung von dem Artikel für die JoBlo.com Kolumne Arrow in the Head (Pfeil im Kopf), welches zu dem Video Interview von James Oster (Jimmy O) gehört was er mit Nick im Washoe Club in Virginia City, Nevada gemacht hat.

"Exklusiv: 72 Stunden im Geisterhaus (Paranormal Lockdown) Moderator Nick Groff nimmt AITH mit auf eine Geisterjagd!

 

Freitag den 13ten, möchten wir hier von Arrow in the Head etwas Spezielles anbieten, etwas anderes und möglicherweise ein bisschen gruseliges. Vor ein paar Monaten haben Daniel Martinez (einer unserer besten Kameramänner) und ich ein Auto gemietet und machten eine Fahrt nach Virginia City, Nevada. Als wir dort waren, verbrachten wir wertvolle Zeit mit TV-Moderator, paranormalem Experten und tollen Kerl Nick Groff, der eine neue Serie genannt 72 Stunden im Geisterhaus hat, die 2016 auf Destination America kommt. Während unseres Besuches hatten wir das Glück, eine kleine Kostprobe von dem zu bekommen, was er regulär macht und es war eine der spannendsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

 

Nick und Co – Moderatorin Katrina Weidmann bringen mit 72 Stunden im Geisterhaus das Paranormale zu einzigartigen und spannenden neuen Orten. Mit so vielen Shows dieser Art, werden die beiden 72 Stunden eingeschlossen sein in einigen der meist heimgesuchten Orten, von denen je berichtet wurde. Wir sprachen über die kommende Serie und über die weniger gemütlichen Umgebungen mit denen es die beiden aufnehmen.

„Wir leben an dem Ort. Wir leben im wahrsten Sinne des Wortes 72 Stunden dort. An einem Standort hatte ich meine Stiefel für 72 Stunden an, weil ich Angst hatte, meine Schuhe auszuziehen. Ich wusste nicht, wann man einmal hätte aufstehen und losrennen müssen. Wir haben dort gegessen, geschlafen und gewohnt. Das ist die größte Sache, welche die Leute bis jetzt noch nicht verstehen.

 

Wenn man 24 Stunden dort ist, gibt der Körper irgendwann auf. Man muss sich hinlegen und ein wenig die Augen schließen. Der Körper braucht mindestens 2 bis 3 Stunden Schlaf, damit man weiter funktioniert. Es gab Momente nach 26 bis 28 Stunden, in denen es soweit kam, dass ich mein Feldbett oder meinen Schlafsack an den meist heimgesuchten Stellen aufstellte. Ich stellte mein Feldbett auf, alleine, steckte die Kamera auf ein Stativ und legte mich an diesen Stellen hin und wartete, was passierte.“

Nick sprach weiter über das, was er hofft, mit dieser neuen Serie zu erreichen und ob die Zuschauer an das Paranormale glauben sollten.

 

„Man muss nicht mal ein Gläubiger sein und man muss kein Skeptiker sein. Man muss gar nichts sein. Man sollte nur offen sein. Ich mache das nun schon so lange und mein Konzept ist, dass ich nicht zu diesen Orten gehe, um zu beweisen, dass Geister existieren. Ich werde nicht groß herumtoben und Euch ins Gesicht sagen, Ihr müsst daran glauben. Das interessiert mich nicht, weil ich daran glaube.

 

Mein Ziel ist es zu den Standorten zu gehen, die wir erforscht haben, die äußerst oder extrem heimgesucht sind von der Erforschung, tatsächlichem Tod und solchen Dingen, die nicht so von Augenzeugenberichten umspielt sind. Mein Ziel ist es, zu diesen Standorten zu gehen und etwas zu entdecken, was bisher noch nicht entdeckt wurde. Wir bezeichnen die Dinge als unbekannt, weil wir sie nicht verstehen. Was passiert, wenn wir etwas von dem Unbekannten entdecken und sagen können, hey, das ist möglichweiser das, was es ist.

Das packende an 72 Stunden im Geisterhaus ist die Idee, dass man sehen kann, wie intensiv Nicks und Katrinas Erlebnis sein wird. Ich bin mir nicht sicher, ob ich direkt 72 Stunden an irgendeinem Ort verbringen würde, egal ob heimgesucht oder nicht. Nach so vielen Jahren der Ermittlung, ist es für den Moderator nichts neues, das zu tun, wovor andere zu ängstlich sind, es zu tun.

 

Vor Jahren verbrachte Nick ein wenig Zeit an einem Ort in Virginia City, der The Washoe Club genannt wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte er eine geisterhafte Erscheinung auf Kamera aufnehmen. Und seit der Zeit hatten viele paranormale Ermittler, die keinen Bezug zu Nick haben, sehr gruselige Erlebnisse mit EVPs (Tonbandstimmen), die gezielt nach dem Moderator gefragt hatten. Und als er für 'Die Nick Groff Tour' (einer Veranstaltung, welche er maßgeschneidert für die Fans aus aller Welt moderierte, um enge und persönliche Erfahrung mit dem Paranormalen zu machen) zu dem zurückkehrte, was als „the Old Virginny Town“ bekannt war, wagten wir uns an der Menge vorbei in den Washoe Club, um zu sehen, was wir finden würden.

Auf persönlicher Ebene durchlebte ich eine Menge Emotionen während dieser Zeit. eine der intensivsten Reaktionen, die ich hatte, war das unglaubliche Gefühl von Traurigkeit und Tod an einem Punkt des Washoe Clubs. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, was in diesem bestimmten Bereich des Gebäudes geschehen war, aber ich bekam Gänsehaut, als ich herausfand, dass man unterhalb der Stelle, an der ich stand, vor Jahren Leichen aufbewahrt hatte. Das geschah während des Winters, als sie keine Gräber ausheben konnten. Ich war von dem Erlebnis und emotionalen Einschlag komplett mitgenommen. Seltsamerweise hatte ich ein großes Verlangen, dorthin zurückzukehren. Und natürlich waren die Besitzer des Gebäudes so nett und haben uns ohne Einschränkungen herumlaufen lassen. Dort war ein Überfluss an Erfahrungen, die Nick und ich hatten.

Während der Zeit im Club, sprachen wir mit Nick über das Paranormale und die Tour. Es war für Daniel und mich ein aufschlussreicher Ausflug. Während mein Kameramann bestimmt skeptisch hineinging, verursachten die EVP´s (Tonbandstimmen), die wir während unseres Besuchs aufgenommen haben, eine ziemlich schlaflose Nacht. Wenn Ihr nach einem genialen Platz zum Besichtigen sucht, kann ich Euch Virginia City in Nevada höchstens empfehlen. Es scheint, als ob es von fast jedem Gebäude Berichte über geisterhafte Belästigungen gibt. Das überrascht mich nicht wirklich, denn man fühlt sich, als ginge man zurück in eine andere Zeit, wenn man dort ankommt. Selbst mit den vielen Touristen, die in den Straßen von Virginia City herumlaufen, fühlt es sich an, als ob man gerade aus einer Zeitmaschine kommt, ohne dass man den DeLorean braucht.

 

Wir von AITH möchten Nick Groff ein großes Danke sagen, dass wir ihn für etwas paranormalen Spaß begleiten durften. Genauso möchten wir den Leuten von Virginia City öffentlich danken, dass wir uns willkommen gefühlt haben. Und seid sicher, nach 72 Stunden im Geisterhaus auf Destination America Ausschau zu halten, wenn es 2016 seine Premiere hat. Wir werden Euch sicherlich über die neue Serie auf dem Laufenden halten. Lehnt Euch zurück und schaut Euch dieses Videointerview mit Nick Groff und unserem ureigenen paranormalen Erlebnis im Washoe Club an. Ihr könnt Nick auf Twitter, Facebook und WhoSay folgen, damit Ihr alles über seine Erlebnisse und die kommende Serie erfahrt."

Layout und Revision: Francine.

Übersetzung: Anke.